Nachdem das Unternehmen jahrelang nur in New Jersey verkauft hatte, wuchs es ab 2009 rasant. Während der Finanzkrise half das Unternehmen Autohändlern durch optimierte und effiziente Einkaufsprozesse, die Krise zu überstehen.
„New Jersey ist aus umsatzsteuerlicher Sicht ein ziemlich unkomplizierter Bundesstaat“, erklärt Chief Executive Officer Andrea Karsian. „Wir haben keine kommunale oder regionale Umsatzsteuer. Als wir nach New York und Pennsylvania mit den dort geltenden Kommunal- und Bezirkssteuern sowie nach Connecticut zogen, mussten wir sicherstellen, dass wir unsere Steuererklärungen einreichten, sobald ein Nexus vorlag.“
„Wir mussten auch sicherstellen, dass die Steuererklärungen pünktlich eingereicht wurden“, fügt sie hinzu, „denn in der Vergangenheit wurden wir schon mit Verspätungszuschlägen belegt“.
Zusätzlich zur zunehmenden Steuerkomplexität werden die vom Unternehmen verkauften Artikel je nach Standort unterschiedlich besteuert. Andrea stellte zum Beispiel fest, dass Nitrilhandschuhe, die von Werkstatttechnikern getragen werden, in einem Bundesstaat steuerpflichtig und in einem anderen steuerbefreit sein könnten. Innerhalb derselben Jurisdiktion kann derselbe Artikel für die eine Nutzung steuerpflichtig und für eine andere Nutzung steuerbefreit sein. „Meiner Erfahrung nach ist die Nutzungssteuer ein großes Thema für Steuerprüfer“, sagt Andrea. „Unsere Möglichkeiten, diese Situation zu bewältigen, waren praktisch gleich null.“