Als Berkshire hauptsächlich an steuerbefreite Einzelhändler verkaufte, konnten die Umsatzsteuerpflichten manuell mit einer selbst entwickelten Matrix verwaltet werden. Doch als das Unternehmen professionell in den E-Commerce für Endverbraucher einstieg, stellte es schnell fest, dass seine Matrix eine riskante und ineffiziente Methode zur Verwaltung der Umsatzsteuer war.
„Ich war diejenige, die die Dinge kompliziert gemacht hat, damit wir Lagerbestände aufbauen und jeweils eine Decke an eine einzelne Person verkaufen konnten“, lacht Emily Pfeiffer, Leiterin der Abteilung für Marketing und Digitales, die speziell dafür eingestellt wurde, das Online-Einzelhandelsgeschäft des Unternehmens aufzubauen. „Ich war nicht die Lieblingsperson des Finanzteams.“
Emily wusste, dass die in das bestehende System integrierte „Flexibilität“ tatsächlich viel manuelle Arbeit bedeutete, insbesondere da sich die Steuersätze und -vorschriften sowie die Einreichungsfristen in so vielen Jurisdiktionen unterschieden.